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Laudationen zum 80.
Geburtstag des Maestros
Rastlos auf der Suche
nach der Wahrheit Dem
Dirigenten Sergiu Celibidache zum achtzigsten Geburtstag
München hat sich
viel vorgenommen zur Feier seines achtzigsten Geburtstags:
Sonderkonzert mit Beethovens Fünfter, Galaempfang,
Verleihung der Ehrenbürgerwürde, Überreichung des
Großen Verdienstkreuzes mit Stern... Das wird Sergiu
Celibidache nicht davon abhalten, seinen Arbeitgeber
auch in Zukunft unter Druck zu setzen, wann immer
ihm das zur Durchsetzung seiner kompromisslosen
Ansprüche notwendig scheint. Ein Nonkonformist par
excellence mit einem ungewöhnlich verstandeshellen
Dickschädel, ist der gebürtige Rumäne und studierte
Deutsche längst zu einem waschechten Bajuwaren geworden.
Dreizehn Jahre hält die vielfach krisengeschüttelte
Ehe des Münchner Generalmusikdirektors und Chefdirigenten
der Münchner Philharmoniker mit der bayerischen
Landeshauptstadt nun schon an so lange hat er es
noch mit keiner anderen Stadt (und keine, andere
Stadt mit ihm) ausgehalten, seit er sich 1954 im
Zorn von Berlin getrennt hat, als es nicht ihn,
sondern Herbert von Karajan der Furtwängler Nachfolge
bei den Berliner Philharmonikern für würdig hielt.
Stuttgart erinnert
sich nicht ohne Nostalgie der sieben Jahre, die
er hier von 1971 bis 1977 zunächst als Gastdirigent
und dann als Leiter des Radio Sinfonieorchesters
wirkte eine Glanzeit des Stuttgarter Musiklebens
nach dem Kriege, die Musiker und Publikum noch heute
gleichermaßen ins Schwärmen geraten lässt.
Auch als Achtzigjähriger
polarisiert "Celi", wie ihn die Musikwelt
liebevoll nennt, die Meinungen der Öffentlichkeit
die einen halten ihn für ein Genie, die an deren
für einen maßlos überschätzten Egozentriker. Fest
steht, dass er sein Versprechen eingelöst und die
Münchner Philharmoniker zu einem Eliteorchester
gemacht hat. Auch über seinen Ausnahmerang als Bruckner
- Dirigent sind sich die Musikliebhaber zwischen
New York, Moskau und Tokio einig. Nicht zuletzt
gehört ihm die Sympathie derjenigen, die in ihm,
der ein erklärter Feind von Schallplattenaufnahmen
ist, einen Vorkämpfer gegen die immer wilder wuchernden
Vermarktungsstrategien der industriellen Musikmafia
sehen.
Als überzeugter Anhänger
der Phänomenologie Husserls vertritt er seit seinen
Studententagen an der Universität in der rumänischen
Provinzhauptstadt Jassy und dann an der Berliner
Musikhochschule und Humboldt Universität
einen Dirigententyp ganz individuellen Zuschnitts.
Dazu gehört nicht zuletzt seine stark vom Zen Buddhismus
geprägte Lebensphilosophie, die er auch als Dozent
in seinen regelmäßigen Kursen und Seminaren an der
Universität Mainz und bei der Schleswig Holsteinischen
Orchester Akademie an den Nachwuchs weitergibt.
Die Kanten und Ecken
seines Radikalismus in seiner Denk weise und seinen
Anforderungen an die Musiker mögen sich mit zunehmendem
Alter abgeschliffen haben, geblieben ist die unbedingte
Ehrlichkeit in seiner Suche nach dem, was er die
Wahrheit der Musik nennt und die beginnt für ihn
erst hinter den Noten. Musik ist für ihn "nicht
fixierbar. Wenn Sie die Fünfte von Beethoven spielen
es gibt sie nicht, aber sie entsteht je des Mal.
Das ist die einzige Wahrheit." Ein Musiker
bestätigt ihm: "So bin ich glücklich, dass
wir dem Zeitgeist zum Trotz mit diesem Lehrer und
Musiker in konzentrierter Arbeit und mit Zeit für
die Musik die Wahrheit in ihr suchen. Manchmal dürfen
wir sie auch erleben, zusammen mit allen, die gegenwärtig
sind und ihr Herz geöffnet haben.“
Horst Koegler – Stuttgarter
Zeitung

Das Genie als Eigenbrötler Kultsubjekt,
nicht Blender: Sergiu Celibidache zum achtzigsten
Geburtstag
Hermann Scherchen,
der ein halbes Jahrhundert lang als Dirigent die
Entwicklung der neuen Musik beeinflusst hat, war
ein scharfsinniger musikalischer Analytiker und
als geradezu schroff intellektueller Pädagoge eigentlich
über jeden Zweifel der Mystifizierung seines Berufsstandes
erhaben. Aber selbst er sprach in seinem Lehrbuch
des Dirigierens nicht nur einmal von Geheimkunst.
Die "berauschende Menschenorgel", das
Orchester spielen zu können, heiße Magie üben, erfordere
bannen de Kräfte.
Es bedarf keiner
großen Phantasie, sich vorzustellen, wie eine solche
Anschauung sich verselbständigt, ein Eigenleben
gewinnt, das, die Realitäten einer überaus schwierigen
künstlerischen Profession voll kommen in den Hintergrund
drangt: der Dirigent als Schamane, der Orchesterleiter
als Klangzauberer. Solche plakativen Vorstellungen
werden nur zu bereitwillig auf gegriffen, um in
einer vollautomatisierten Welt ein offenbar unermessliches
Defizit an Irrationalem, Unerklärlichem und Wunderbarem
auszugleichen.
Viele große Dirigenten
sind in dieser Weise zu Künstlern stilisiert worden,
denen von der fachlichen Qualifikation
ein mal abgesehen sozusagen übernatürliche
Fähigkeiten bei der Interpretation von Musik zugeschrieben
wurden: Metaphysiker am Dirigentenpult. Keiner aber
hat durch sein Wirken und seine Persönlichkeit selbst
so viel dazu beigetragen, als ein mit unfassbaren
musikalischen Kräften, ausgestattetes Kultsubjekt
angesehen zu werden, wie der aus Rumänien stammende
Dirigent und Münchener Generalmusikdirektor Sergiu
Celibidache. Bisweilen werden seine Interpretationen
geradezu als magische Akte, als kontagiöse Handlungen
beschrieben: Wie beim Berühren von Reliquien die
Macht und die Eigenschaft der Heiligen sozusagen
auf die verehrende Kontaktperson übergehe, so verwandele
sich die Partitur bei der Berührung mit Celibidaches
Dirigentenstab wie von selbst in den musikalischen
Willen des genialen Komponisten. Und wer mit Celibidaches
Interpretation in Berührung komme, wer de schließlich
zum Glied in dieser musikalischen Übertragungskette.
Dabei hat der hochgebildete
Phänomenologe Sergiu Celibidache nie musikalische
Ahnungslosigkeit mit einer quasi religiösen
Aura oder mystifizierenden Ästhetik bemänteln müssen.
Selbst als im Umgang mit Symphonieorchestern unerfahrener
Ersatzmann für den auf sein Entnazifizierungsverfahren
wartenden Wilhelm Furtwängler bei den Berliner Philharmonikern
war Celibidache alles andere als ein Blender. Sein
eminentes musikalisches Gedächtnis, sein bis in
die Richtung von Klangquellen hinein untrügliches
Gehör, seine Partiturkenntnis, seine umfassende
Bildung Philosophie-, Kompositions-, Dirigier- und
Musikwissenschaftsstudien mit dem Abschluss einer
Dissertation über Josquin Desprez und nicht zuletzt
sein musikalisches Temperament machten ihn sehr
schnell zu einem Orchestererzieher ersten Ranges.
Celibidache war ein
musikalischer Feuerkopf im Berlin der Kriegs- und
unmittel baren Nachkriegszeit, ein grimmiger Eigenbrötler,
nachdem Herbert von Karajan und nicht er die Nachfolge
Furtwänglers bei den Philharmonikern antrat, ein
unerbittlicher Orchestererzieher in Stockholm und
Stuttgart, schließlich ein weiser, hoch verehrter
Generalmusikdirektor in München, wo er die Philharmoniker
seit 1979 zu einem internationalen Spitzenorchester
formte. Zum unverwechselbaren Charakterkopf unter
den Dirigenten der Gegen wart aber wurde er durch
seine lebenslange, auch in seine Musikanschauung
einfließende Beschäftigung mit Zen Buddhismus, mit
einer theoretisch und praktisch nahezu besessenen
Probenarbeit, mit eigenwilligen Interpretationen,
die im Zeitlupentempo aus Brucknerschen Werken tatsächlich
sinfonische Riesenschlangen machten, mit einer radikalen
Medienverweigerung Schallplatten mit Celibidache
füllen keine Regale, durch seine Aversion gegenüber
dem ewigen Provisorium des Musiktheaters und schließlich
durch seine Konzentration auf ein geradezu provozierend
schmales, vorwiegend deutsches Repertoire.
Es ist keine Frage,
dass Sergiu. Celibidache damit zum wichtigen Regulativ
für die Medienhörigkeit unserer Zeit und den in
sich selbst kreisenden Musikbetrieb wurde. Das Mechanische
in der Musik ist ihm ohnehin stets suspekt gewesen:
"Ein Dirigent ist übrigens noch längst kein
Musiker, aber er kann auch ein Musiker sein. Ein
Mensch, der Ordnung schafft im Orchester, dass die
Instrumente zusammen spielen, dass keiner zu laut
ist und eine gewisse musikalische Funktion entsteht
das ist noch keine Musik. Das ist erst die Voraussetzung,
dass Musik entstehen kann."
Um das, was Musik
ausmacht, als Orchesterleiter zu kreieren, muss
man freilich auch demagogische Begabung besitzen.
Denn Orchestermusiker, sollen mit ihren Instrumenten
reden können, Dirigenten aber müssen fähig sein,
zu überreden. Sergiu Celibidache hat diese Eigenschaft,
die man auch zur Metaphysik des Dirigierens rechnen
kann, stets besessen. Am Sonntag wird er achtzig
Jahre alt.
Wolfgang Sandner
– Frankfurter Allgemeine Zeitung

Kompromißlos für
die Musik Sergiu
Celibidache zum 80. Geburtstag
Vier Tage vor seinem
achtzigsten Geburtstag, in der Philharmonie in München:
Celibidache - gelassen und ausgeruht wirkend - probt
mit seinen Philharmonikern Anton Bruckners Dritte
Symphonie, die er am kommenden Dienstag in der Kölner
Philharmonie mit ihnen aufführen will. Er lobt zuerst
rückhaltlos ihren künstlerischen Einsatz und ihre
musikalischen Leistungen bei den „dramatischen Konzerten"
mit dem Pianisten Arturo Benedetti Michelangeli.
Fragt dann: „Sind Sie müde?" Schließlich launig:
„Ich bin gekommen, um Ihre Spontaneität wieder wachzurütteln."
Andern falls würden die Musiker doch nur „aus dem
Gedächtnis" spielen ... Sie quittieren es mit
Lachen und verstehen genau, wie ihr Chef es meint.
Spontaneität - für
Celibidache das Zauberwort des Musizierens. Er ist
überzeugt, daß das Denken, das Gedächtnis (also
die Tätigkeiten der Erinnerung, des Räsonnierens,
Wagens, Vergleichens) den Menschen von der Musik,
vom Hören und Erleben im Augenblick, wegziehen.
Denken sei für die „Arbeit" an der Musik wichtig.
Musik selbst, die Töne, der Klang - eine andere
Welt als die der Gedanken, der mehrdeutigen Sprache.
Musik sei je doch nicht „schön", sondern „wahr"
- und Schönheit sei nur ein Lockmittel für etwas
ganz anderes.
Nicht einfach war
es zunächst für uns alle in München, dieses paradoxe
Musik-Denken des Nicht-Denkens zu verstehen, eventuell
zu akzeptieren, uns vertraut zu machen mit dem philosophischen,
auch dem fernöstlichen Element in der Musikauffassung
Celibidaches. Schon in seiner Berliner Studienzeit
in den 30er Jahren hatte er ja regelmäßig einen
deutschen Buddhisten aufgesucht (Martin Steinke,
derselbe, mit dem damals auch der junge Carl-Friedrich
von Weizsäcker arbeitete). Und oft war Celibidache
dann bei Japan-Gastspielen in buddhistische Klöster
gegangen, um noch etwas anderes zu „lernen",
um zu meditieren.
Beginn einer Epoche
Ob wir das nicht
- denkende Musikdenken nun verstanden oder uns nur
darum bemühten - „Es ist des Lernens, kein Ende"
schrieb Robert Schumann ans Ende seiner „Musikalischen
Haus- und Lebensregeln" für Kritiker - , auf
jeden Fall waren es Celibidaches Proben und seine
Konzerte, die wir hier bald - pathetisch gesprochen
- als den Beginn einer Epoche begreifen mußten.
Die traditionsreichen
Münchner Philharmoniker, die Celibidache 1979 übernahm,
wurden von Konzert zu Konzert, von Jahr zu Jahr
besser. Sie klangen unter seiner Leitung immer reicher
„strukturiert", in größerer Fülle und Transparenz,
sie lernten von ihm, kammermusikalisch aufeinander
zu hören, lernten in geduldiger Arbeit, die Geheimnisse
der richtigen Analyse der Musik, der richtigen Phrasierung
und Artikulation, der Klangbalance. Die Gesetze
von musikalischer Spannung und Entspannung.
Ungefähr mit der
Eröffnung der Gasteig-Philharmonie 1985 zusammen
(und nach dem großen Konflikt mit der Stadt, der
Presse) fällt der Beginn der großen Tourneender
Philharmoniker unter Celibidache. Der von Celibidache
am Anfang versprochene Qualitätssprung, die Bewunderung,
der Enthusiasmus des Publikums in aller Welt, das
alles wurde dem Orchester tatsächlich zuteil, dient
Münchens Musikruhm.
Celibidaches musikalische
Arbeit bedeutet für viele Musikfreunde in München
wahrscheinlich sogar: die Musik neu erleben können.
Gerade die bekannten, die „abgespielten" Stücke
der symphonischen Literatur - Mussorgskys „Bilder",
Haydns Nr. 104, Beethoven-, Brahms- und Tschaikowsky-Symphonien,
die Zweite und Fünfte von Sibelius, Rossini-Ouvertüren
und vieles mehr -, sie klingen unter Celibidaches
Taktstock oft unerwartet frisch, neu „ausgehört".
Celibidaches Proben, Konzerte, seine Universitätskurse
in Mainz, Gespräche mit ihm - eine Fundgrube neuer
Einsichten. Und Celibidaches früher oft ungebremst
heftiges Temperament, heute seine ungleich gelassenere
Haltung und die Kompromißlosigkeit, mit der er künstlerische
Entscheidungen unverändert radikal verteidigt -
das alles bedeutet immer ein bißchen. prickelnde
Spannung, vielleicht die nächste Krise, noch immer
ein Hauch Musikleben - Abenteuer.
„So ist es!“ - das
sind die drei Wörtchen, die Celibidache am liebsten
hören würde, wenn ihm jemand nach der Vierten Brahms
oder Achten Bruckner vollen Herzens etwas von seinem
Musikerlebnis mitteilen wollte. Keinen Wortschwall,
keine schmückenden Beiwörter mag er leiden. In dem
schon fast abweisend sachlichen „So ist es!"
steckt sein strenges musikalisches Handwerksethos,
und ein Teil des „Geheimnisses" dieses Dirigenten,
der so gern hinter der Musik und den Musikern zurücktritt
und es doch nicht vermeiden kann, dabei selber im
Mittel punkt zu stehen.
Nicht kokett gespielt
ist Celibidaches Bescheidenheit, wenn er im Beifall
nach dem Konzert nie allein aufs Podium geht, um
sich dort oben als Star der Musik feiern zu lassen,
sondern wenn er sich neben den Konzertmeister stellt
und die Musiker seines Orchesters einzeln oder in
Gruppen zum Applaus aufruft. Daß aus einem Taktstock
noch niemals ein Ton Musik herausgekommen sei, mit
solchen Spott-Bonmots macht Celibidache gern auf
die Tatsache aufmerksam, daß die Dirigenten, Symbolfiguren
der Herrschaft, sich in ihrer äußeren Machtfülle
allzu gern überschätzen (lassen).
Was macht ein „Magier
des Taktstocks" anders als ein wackerer Kapellmeister?
Vielleicht könnte es jener Solo-Bratschist der Münchner
Philharmoniker am genauesten sagen, der nach 13
Jahren mit Karajan in Berlin nach München ging,
um mit Celibidache das ganze Repertoire, die Musik
noch einmal „neu zu erleben". Auf keinen Fall
ist Celibidache eine „Sphinx", eine Rätselfigur,
oder ein Exzentriker. Es darf jeder dabei sein,
wenn er eine Aufführung erarbeitet, von der ersten
Probe an. Am wichtigsten neben seiner dirigentischen
Technik, seinem Orchester-Wissen, seiner kraftvollen
Persönlichkeit: die Musikalität, das Gehör, das
Hörbewußtsein. Auf die Frage, was Musikalität sei,
pflegt Celibidache zu antworten: „Korrelationsfähigkeit".
Das klingt nüchtern, enthält aber eigentlich alles
- vielleicht auch die Fähigkeit der Musik, Dauer
in der -flüchtigen-Zeit" zu stiften.
Celibidaches Kraft,
über weite musikalische Zusammenhänge Spannung aufzubauen
und zu halten und auch noch das kleinste musikalische
Detail artikuliert erklingen zu lassen - deshalb
die Vorliebe für Anton Bruckner? Was Celibidache
an ihm rühmt, sagt viel über ihn selbst: „Er ist
so ein konsequenter, scharfer Denker. Bruckner kann
sowohl anfangen wie auch aufhören. Und Bruckner
kann uns dahin bringen, wo uns sonst niemand hinbringt.
Er ist der größte Symphonist aller Zeit."
Die Voraussetzung,
daß solche Fähigkeiten sich entfalten können, ist
innere Konzentration, Ökonomie im Umgang mit der
Zeit: seit mehr als zehn Jahren dirigiert Celibidache
nur noch die Münchner Philharmoniker. Ihm in München
zum Geburtstag zu gratulieren heißt ihm nicht nur
Glückes genug zu wünschen, Gesundheit, sondern einem
Mann zu danken, den ein spanischer Kritiker neulich
„den besten Diener der Musik" genannt hat.
Süddeutsche Zeitung
- Wolfgang Schreiber

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