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Sergiu Celibidache
Biographie

Sergiu
Celibidache, einer größten Dirigenten des letzten
Jahrhunderts wurde 1912 im rumänischen Roman geboren.
Er studierte in Berlin Mathematik, Philosophie und
Musik bei Heinz Tiessen und Walter Gmeindl. Mit
33 Jahren wurde er, dank seiner außergewöhnlichen
Begabung Chefdirigent der Berliner Philharmoniker,
da Wilhelm Furtwängler wegen seiner politischen
Vergangenheit das Orchester nicht dirigieren dürfte.
Nach vielen Wanderjahren durch Europa und Südamerika
übernahm er 1972 - 77 das Stuttgarter Radio - Sinfonie
- Orchester als künstlerischer Leiter, wo er einen
prägenden Eindruck hinterließ. Sein größter und
letzter Erfolg nach Berlin war 1979 die Übernahme
der künstlerischen Leitung der Münchner Philharmoniker.
Als Münchner Generalmusikdirektor führte er "sein"
Orchester an die internationale Weltelite und widmete
sich vorwiegend der Werke Anton Bruckners. Große
Beachtung fanden die Bruckner - Aufführungen in
der Stiftskirche von St.Florian über dem Grabe Bruckners.
Der letzte große Wunsch Celibidaches, Bruckners
letzte Sinfonie "an den lieben Gott" in
St.Florian aufzuführen erlebte der Maestro leider
nicht mehr; er starb am 15. August 1996, vier Wochen
vor dem angesetzten Termin in seiner Wahlheimat
bei Paris.
Während
seiner gesamten Dirigentenlaufbahn hat Celibidache
die methodischen Reflexionen über seine Kunst vertieft
und die Ergebnisse seiner Forschungen durch unermüdliche
Lehrtätigkeit in der ganzen Welt vermittelt, besonders
während einer 13-jährigen Gastprofessur an der Universität
Mainz, aber auch in München und Paris.
Ein
biographischer Essay
des Maestros von Klaus Weller zum 1. Sergiu
Celibidache Festival.
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